Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Beratungsleistungen von Ariane Ernst
Stand: Juli 2026
1. Geltungsbereich und Vertragsgestaltung
- 1.1
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Beratungsverträge zwischen Ariane Ernst (im Folgenden „Beraterin“) und ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern (im Folgenden einheitlich „Auftraggeber“) über die von der Beraterin zu erbringenden Leistungen.
- 1.2
Der Abschluss von Beratungsverträgen sowie Änderungen und/oder Ergänzungen hierzu bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), soweit nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wird. Individuelle, insbesondere auch mündliche Abreden zwischen den Parteien haben stets Vorrang vor diesen AGB.
- 1.3
Diese AGB sind auf der Website der Beraterin abrufbar und werden durch ausdrücklichen Hinweis im Angebot bzw. Vertrag in den jeweiligen Beratungsvertrag einbezogen. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Vertrags.
- 1.4
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Beraterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Leistungen der Beraterin
- 2.1
Die Beraterin erbringt ihre Beratungsleistungen selbst, im Einzelfall durch Partner nach Absprache mit dem Auftraggeber. Einzelheiten regelt der jeweilige Vertrag mit dem Auftraggeber.
- 2.2
Umfang, Beratungsform, Beratungsgegenstand, Thematik und Ziel der Beratungsleistungen werden im jeweiligen Vertrag zwischen Auftraggeber und Beraterin festgelegt.
- 2.3
Die Beraterin erbringt Beratungsleistungen insbesondere in Form von Bedarfsanalysen, Entwicklungsprogrammen, Veranstaltungen wie Workshops, Seminaren und Trainings sowie Beratungen und Coachings von Führungs- und Fachkräften und Gruppen in beruflichen Kontexten.
- 2.4
Die Beraterin kann Veranstaltungen mit Fotos und ggf. Videos dokumentieren und Foto- bzw. Videoprotokolle zur Verfügung stellen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten in diesem Zusammenhang richtet sich nach der gesonderten Datenschutzerklärung der Beraterin.
3. Honorare und Kosten
- 3.1
Die Beraterin erbringt, mit Ausnahme der Erarbeitung und Abgabe von Angeboten, keine unentgeltlichen Vorleistungen; Beratungsleistungen werden nicht zur Probe angeboten.
- 3.2
Honorare werden vor Beginn der Beratungstätigkeit mit dem Auftraggeber abgestimmt.
- 3.3
Für Beratungsleistungen wird ein Stunden-, Tages- oder Pauschalhonorar vereinbart.
- 3.4
Der Einsatz von Persönlichkeitsanalysen wird zusätzlich und nach vorheriger Absprache mit dem Auftraggeber berechnet.
- 3.5
Fallen bei der Erfüllung des Vertrages Reisekosten an, werden diese dem Auftraggeber nach dem Kilometersatz, derzeit 0,50 €/km, berechnet. Aufenthaltskosten werden gesondert berechnet oder direkt vom Auftraggeber übernommen.
- 3.6
Alle Leistungen verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
- 3.7
Die Abrechnung erfolgt im Anschluss an die jeweilige Leistungserbringung oder nach einem vereinbarten Abrechnungszeitraum. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist die Beraterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen; die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.
- 3.8
Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen des Auftraggebers sowie die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts sind ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenansprüche sind unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder stehen in einem synallagmatischen Verhältnis zu einer Forderung der Beraterin.
4. Sicherung der Leistungen
- 4.1
Der Auftraggeber erkennt das Urheberrecht der Beraterin an den von ihr erstellten Konzepten, Programmen und Veranstaltungen an. Gleiches gilt für Ton- oder Bildaufzeichnungen. Eine Vervielfältigung, Verwendung und/oder Verbreitung dieser Werke durch den Auftraggeber bedarf der vorherigen Zustimmung der Beraterin in Textform. Ein eigenständiger Mitschnitt der Beratungs- und Seminararbeit auf Ton- oder Videoträgern durch den Auftraggeber oder Dritte ist nicht gestattet.
- 4.2
Die von der Beraterin erarbeiteten Konzeptionen, Programme und sonstigen Leistungen dürfen ausschließlich vom Auftraggeber bzw. seiner Organisation zum internen Gebrauch verwendet werden. Jede weitergehende Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, Veröffentlichung oder Wiederabdruck für Tochter- oder Muttergesellschaften, Weitergabe an Verbandsmitglieder) bedarf der vorherigen Zustimmung der Beraterin in Textform.
- 4.3
Der Auftraggeber sichert zu, dass den von ihm für die Durchführung des Auftrags zur Verfügung gestellten Werken keine Urheber- oder sonstigen Rechte Dritter entgegenstehen, und stellt die Beraterin insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
- 4.4
Sollen Teile des Beratungskonzepts und/oder die Durchführung des Auftrags vom Auftraggeber an Dritte vergeben werden, ist der Beraterin die Koordinierung dieser Aufträge zu übertragen, um die Übereinstimmung mit den konzeptionellen Erfordernissen zu gewährleisten.
- 4.5
Die Beraterin verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über sämtliche geschäftlich relevanten Vorgänge, die ihr durch die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bekannt werden, auch über das Ende des Auftrags hinaus. Die Beraterin darf bei der Durchführung von Aufträgen gewonnene Erkenntnisse in anonymisierter Form, ohne Rückschlüsse auf beteiligte Unternehmen oder Personen, in eigenen Veröffentlichungen verwenden.
5. Terminausfall und Stornierung
- 5.1
Kann ein vereinbarter Termin durch die Beraterin wegen höherer Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstiger von ihr nicht zu vertretender Umstände nicht eingehalten werden, ist sie, unter Ausschluss von Schadensersatzansprüchen des Auftraggebers, berechtigt, die Leistung innerhalb von sechs Monaten nach dem ausgefallenen Termin an einem neu zu vereinbarenden Termin nachzuholen.
- 5.2
Kann ein Termin vom Auftraggeber nicht wahrgenommen werden, bemüht sich die Beraterin, den Termin anderweitig zu besetzen. Gelingt dies nicht, hat der Auftraggeber bei Absagen ab einem Monat vor dem vereinbarten Leistungstermin 50 % und bei Absagen ab 14 Tagen vorher 100 % des vereinbarten Honorars zzgl. der Kosten gemäß Ziffer 3 zu zahlen. Dem Auftraggeber bleibt es ausdrücklich unbenommen nachzuweisen, dass der Beraterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die vorstehende Pauschale; in diesem Fall ist nur der tatsächlich nachgewiesene Schaden zu ersetzen. Von der Beraterin bereits vorbereitetes Material wird dem Auftraggeber im Rahmen der Bestimmungen der Ziffer 4 zur Verfügung gestellt.
6. Haftung
- 6.1
Die Beraterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
- 6.2
Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet die Beraterin nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wird, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
- 6.3
Im Übrigen ist die Haftung der Beraterin für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
- 6.4
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten in gleichem Umfang zugunsten der Erfüllungsgehilfen, Mitarbeitenden und Partner der Beraterin.
7. Schlussbestimmungen
- 7.1
Sollten einzelne Bestimmungen des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrages oder dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
- 7.2
Für diese AGB und ihre Durchführung gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Fragen zu diesen Bedingungen? mail@arianeernst.de